2014-04-11
Morgen werden wir denke ich den Zenit unserer Reise
überschreiten und trotz nicht auffindbarer geschmacklicher Verbrechen an der
Menschheit, ja im Gegenteil einer ausnahmslos köstlichen und unserem
Geschmacksverständnis sehr ähnlichen Küche, keimt in mir langsam das Verlangen
nach etwas Bratwurstmasse aus der Dose…^^
Aus diesem Grund ist das heutige ‚Specials in Japan‘ einem
kleinen von uns vielgegessenem Snack gewidmet: Dem Reisdreieck bzw. der
Reisrolle und deren intelligenten Verpackungen
Gefüllt mit teilweise vorher nicht erahnbaren Füllungen, wie
zum Beispiel Lachs oder Thunfischcreme, ist das Öffnen der Verpackung ohne
Kenntnisse der Sprache als Anleitung abgedruckt. Diese dient dazu die
umhüllenden getrockneten Algen (Nori), welche aufgrund der Aufweichgefahr durch
eine Plastikfolie von dem Reis getrennt sind, richtig auszupacken und den Reis
wie zuvor angedeutet wieder einzupacken. Ohne Folie. Siehe Bilder.
Der Tag fing morgens dort an, wo er am Vorabend endete… in
Osaka. Von der UenoStation ganz in der Nähe von uns geht es in einen Zug
Richtung Nara. Und nach einer knappen dreiviertel Stunde sind wir auch schon in
Osaka…Mist…wir hatten wohl die falsche Osaka Loop Line genommen und waren kurz
im Kreis gefahren. Egal.
Beim zweiten Mal hat es dann auch geklappt und wir sind noch
nach Nara gekommen. Dort werden wir von einem Priester mit Geweih empfangen,
was auch eine kleine Zusammenfassung des Tagesausfluges nach Nara darstellt.
Ein kleiner Fußmarsch durch die Stadt bringt uns zum ersten
Tempel Kofuku-ji und unter der nebenan stehenden Pagode sehen wir auch schon
die ersten Rehe.
Naras Attraktion ist ein Stadtpark, welcher einem nicht
eingezäunten Wildgehege gleicht mit unglaublich vielen Rehen,
Rehkeksverkaufsstationen, Tempeln und Schreinen. Und da die Rehe Toursten
gewohnt sind und die Rehkekse mögen sind diese auch recht zutraulich. Auch mal
aufdringlich und frech, wenn man nicht gleich einen Keks herausrückt. Ich
möchte die sehr lieben und entspannten Tiere aber nicht mit Geweih erleben…^^
In den Todai-ji Tempel dürfen die Rehe nicht, aber wir
wollen die 16 m hohe und meherere hundert Tonnen schwere aus Bronze und
Quecksilber gegossene Buddhastatue nicht auslassen. Diese ist aus dem 8.
Jahrhundert, der Kopf aber aus dem 17., da er durch Erdbeben und Brände ab und
zu mal kaputt ging.
Nach einer kleinen rituellen Waschung zum Entfernen der Rehspucke kommen wir ins innere des Hauptgebäudes. Hier stehen neben dem Buddah weitere riesige Statuen und in einem der
Pfeiler ist ein Loch durch welches sich manch schmalschultriges Wesen mit
lautem Gelächter zwängt. Ich pass leider nicht durch.
Noch ein wenig geht es durch den Park, Rehe füttern und zum
Kasuga-Teisha-Schrein.
Dieser sticht durch seine vielen Laternen heraus, welche man alle nicht berühren darf.
Dieser sticht durch seine vielen Laternen heraus, welche man alle nicht berühren darf.
Dann gönnen wir uns noch einen kleinen Snack am Teich und
mit dem Anfüttern von Tauben mit meinem restlichen Reis kann ich auch den Minh
zum Weitergehen bewegen.
Und zurück geht’s nach Osaka und da unsere aktuellen
Besichtigungen unter dem Zeichen der Tiere stehen, sehen wir uns gleich noch
das Osaka Aquarium an.
Dieses ist wie einfach alles was wir bisher gemacht haben (außer das Verfahren und Verlaufen) jedem zu empfehlen. Ein so wunderbar sauberes, sinnvoll und abwechslungsreich gestaltetes und mit vielen Extras versehenes Aquarium habe ich noch nicht gesehen.
Begrüßt wird man von flippigen Ottern und weiter geht es mit Aquarien, die eine Spirale säumen um einen riesigen Haupttank in der Mitte ganze 9 m in die Tiefe. Robben, Pinguine und andere komische Fische findet man hier...
...und wir waren die ganze Zeit am spekulieren, ob die japanischen Besucher sich auch den kompletten Besuch über ess- und genießbare Meeresbewohner unterhalten oder welches man davon schon probiert hat?!^^^
Dieses ist wie einfach alles was wir bisher gemacht haben (außer das Verfahren und Verlaufen) jedem zu empfehlen. Ein so wunderbar sauberes, sinnvoll und abwechslungsreich gestaltetes und mit vielen Extras versehenes Aquarium habe ich noch nicht gesehen.
Begrüßt wird man von flippigen Ottern und weiter geht es mit Aquarien, die eine Spirale säumen um einen riesigen Haupttank in der Mitte ganze 9 m in die Tiefe. Robben, Pinguine und andere komische Fische findet man hier...
...und wir waren die ganze Zeit am spekulieren, ob die japanischen Besucher sich auch den kompletten Besuch über ess- und genießbare Meeresbewohner unterhalten oder welches man davon schon probiert hat?!^^^
Ein Walhai ist das größte Tier hier und neben
einem Hammerhai und Wasserschildkröten gibt es auch Giant-Crabs wonach es weiter mit einem
arktischen Abteil weiter geht.
Kurz vor dem Schluss kommt man in den ‚Streichelzoo‘… und
eine extra Regenwaldausstellung mit süßem Äffchen war auch noch dabei.
Unerwarteter weise schließt sich noch ein Souvenirladen an.
Der Sonne langts auch schon für heute und wir müssen auch
mal wieder was essen…ich sag jetzt aber lieber nicht was.
Wir wollten noch kurz einen Abstecher zum Hotel machen um
uns mit Jacken auszustatten, aber aus eigentlich 10 Minuten Weg von
U-Bahnstation zum Zimmer werden über 30. Dies mag daran liegen, dass der
mehrstöckige Bahnhof mit einem integrierten Kaufhaus für sich schon
unüberschaubar groß ist. Dieser schließt aber an die U-Bahnstation an, welche
sich in kilometerlange Einkaufspassagen unter den Straßen fügen. Auch
Springbrunnen gibt es hier. Den Weg wieder gefunden geht’s nach einem kleinen
Kaffee nochmal nach Dontonbori (Haltestelle Namba). Hier ist findet man auch
endlose unterirdische Passagen, welche über Tage aber getoppt werden von
Einkaufszentren und einem Straßennetz, welches zu 90 % aus Restaurants aller
Art besteht.
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