Heute haben wir unsere Entdeckungstour
mit dem ‚Kinkakuji Tempel‘, dem goldenen Pavillon, begonnen. Das gestern
besuchte silberne Pavillon lässt auf ein bronzenes schließen, welches es aber
glaube ich nicht gibt… trotzdem haben wir uns heute das seit dem Jahre 1987
tatsächlich vergoldete Pavillon angesehen. Aber nicht gleich heute Morgen, sondern
wir sind davor noch etwas Bus in der Gegend herumgefahren, weil… passiert.
Der Pavillon war aber sehr schön und auch eine etwas längere Fahrt wert.
Der Pavillon war aber sehr schön und auch eine etwas längere Fahrt wert.
Da
dieser golden ist, ist das Thema für die
Souvenirs im Anschluss ja auch schon vorgegeben und aus diesem Grund gibt es
fast nichts ohne Goldplättchen drin. Sake und sogar Matcha gibt’s mit Gold,
auch als kleine Probiertasse.
Schürft man darin aber nun nach Gold, spült man das Beste von diesem Gemisch wohl aber weg. Deswegen einfach runter mit dem Zeug und vielleicht bleibt ja etwas Gold an der richtigen Krone hängen, was mir den nächsten Vorsorgetermin beim Zahnarzt hinauszögert.
Entlang eines weiteren vorgeschlagenen Walks der ortsansässigen Tourismusagentour muss ich aber sagen, dass man die Strecke, die wir gelaufen sind, lieber fahren sollte. Hier gibt es nämlich nicht wirklich etwas, wegen dem man an- und innehalten sollte. Die Tempel am Wegrand sind dann aber wohl doch etwas interessanter. Und da wir soweit gelaufen waren, haben wir uns den letzten (Ninnaji Tempel) auf der Route auch noch angesehen.
Entlang eines weiteren vorgeschlagenen Walks der ortsansässigen Tourismusagentour muss ich aber sagen, dass man die Strecke, die wir gelaufen sind, lieber fahren sollte. Hier gibt es nämlich nicht wirklich etwas, wegen dem man an- und innehalten sollte. Die Tempel am Wegrand sind dann aber wohl doch etwas interessanter. Und da wir soweit gelaufen waren, haben wir uns den letzten (Ninnaji Tempel) auf der Route auch noch angesehen.
Dank Saisonabstimmung unseres
Reisedatums sieht der Pavillon auf der Eintrittskarte wohl fast wie echt aus…
nur der rosa Himmel fehlt, ich weiß aber nicht genau, an welchem Tag im Monat
das so ist. Weiter aus dem Tempelgelände heraus auf der Suche nach etwas
essbarem, laufen wir sehr lange durch eine Wohnsiedlung bis wir endlich wieder
auf eine Bushaltestelle treffen, die uns zurück ins Zentrum führt. Vor dem Park
des Kyoto Imperial Palace schleppen wir uns dann in einen Mc Donalds. Auch dort
gibt es japanische Spezialitäten, die man sich antun kann.
Dank unseres schon erwähntem guten Timings hat der Kyoto Imperial Palace zur Zeit geöffnet und lässt mit einem kleinen Palastspaziergang hinter die sonst verschlossenen Kulissen des ehemaligen Kaiserpalastes blicken.
Dank unseres schon erwähntem guten Timings hat der Kyoto Imperial Palace zur Zeit geöffnet und lässt mit einem kleinen Palastspaziergang hinter die sonst verschlossenen Kulissen des ehemaligen Kaiserpalastes blicken.
Schöne Empfangs-, Wohn- und
Zeitvertreibszimmer kann man hier bestaunen aber wie sonst auch hat der
liebevoll idyllisch angelegte Garten im Palast noch ein wenig mehr besonderes
Etwas, als der Rest davon sowieso schon besitzt.
Da wir dann leider schon recht
spät haben, bekommen wir vom Nijo Castle leider nur den Burggraben und die
Mauern zu sehen, welche aber den uns nun schon bekannten anderen japanischen
Burgbefestigungen sehr gleichen. Aber wir werden ja noch zumindest in Himeji
eine sehr schöne Burg besichtigen dürfen.
Der Nishiki Food Market aber hat
noch nicht zu.
…dort gibt es wieder einmal alle möglichen japanischen
Spezialitäten. Eingelegtes Gemüse in allen Farben und Formen, Fische und
Muscheln, frisch oder getrocknet und natürlich Süßigkeiten aus Reisteig. Dieser
lässt sich wunderbar einfärben und mit allem möglichem füllen, vornehmliche
aber einer leicht süßlichen Bohnenpaste. Insgesamt sehen diese Blöcke öfters
mal wie Seifenblöcke aus, die man von italienischen oder sonstigen europäischen
Märkten her kennt. Hier kann man das ganze aber ohne zu schäumen essen. Kleine
Teigtaschen, Bällchen oder eingepuderte Stücke kann man hier in jeder Form oder
mit verschiedenen Füllungen bekommen.
Danach kurz heim und etwas
gewaschen und nochmal durch die Pontocho Straße, die auch eine Art altes enges
Gässchen darstellt, welches zum feinen Dinieren einlädt… uns sagt aber eher ein
Süppchen zu, welches recht günstig in den überall zu findenden Ramenküchen für
umgerechnet knapp 6 € erstanden werden kann.
Meines bestand heute aus einem
Haufen selbstgemachter Nudeln mit Fleischbrühe getoppt von Lauchstreifen,
Pilzstreifen, einem weich gekochtem Ei, frittierten Knoblauchstückchen,
Schrimps und einer Scheibe Schweinerollbraten. Der Suppenkoch mag mir vergeben,
falls ich was vergaß… ^^
Morgen geht’s dann noch kurz zu
den Affen und anschließend weiter nach Osaka, bei dessen to-do-list an oberster
Stelle ‚essen, essen, essen…‘ steht!
P.S.: Hatte ich schon erwähnt, dass wir hervorragendes Wetter haben und der ganze Tag sich wunderbar in kurzer Hose aushalten lässt. Aber naja, was soll man sagen... wenn Engel reisen.^^ Außerdem habe ich deswegen auch schon etwas Sonnenbrand und es ist eine wirkliche Aufgabe mit Hand und Fuß erklären zu müssen, dass man etwas After Sun Lotion haben möchte. Auf den Tuben und Fläschchen sind zumindest nur Schriftzeichen...es hat aber trotzdem geklappt. :)
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