Specials in Japan: Es gibt 5 Millionen Stück hier davon… und
es sind nicht radioaktiv verstrahlte Fische! Was ist das?
Richtig, Getränkeautomaten… bei einer Anzahl von circa 125
Millionen Japanern, macht das einen Getränkeautomaten pro 25 Japaner. Überall
stehen welche. An Schreinen, Tempeln, Wanderwegen, in Wohngebieten und ich habe
mir sagen lassen sogar auf der Spitze des Fuji. Diese sind mit heißen und
kalten Getränken bestückt, wovon wir fast schon jedes probiert haben. Kaffee,
Tee, Limonaden und Säfte und manchmal sogar warme Suppen in einer Getränkedose.
Und jeder von denen ist sauber, noch top in Schuss und jedes Fach ist bestückt.
Wie alles hier sehr vorbildlich.^^
Ausgeruht erwachen wir in unserem Zimmer, was an einen 70er
Jahre James Bond Film erinnert und begeben uns zum Frühstücksbereich wo wir
schon erwartet werden. Ein mehr verrückt und toll hergerichtetes Frühstück (das
man mal essen kann, aber nicht unbedingt öfters essen muss) erwartet uns hier.
Etwas getrockneter Fisch, saurer Fisch und eine Pflaume, die nach allem
schmeckt, wonach Obst nicht schmecken sollte sind Munus-Höhepunkte, wobei der
viele Rest aber sehr gut ist. Dennoch möchte ich keine Suppe, gebackenen Fisch
oder gekochten frittierten Tofu zum Frühstück. Zum Mittagessen wäre es meinem
Magen wohl etwas lieber…^^
Nach unserem Letzten Badegang verlassen wir Arima und
Shinkansen nach Himeji, wo eine der 12 besterhaltensten Feudalburgen Japans
steht. Leider steht dort auch noch das Restaurationsgerüst des sonst sehr
beeindruckenden Hauptgebäudes und wird dort auch noch bis auf weiteres (~2015)
stehen bleiben.
Trotzdem sind Nebenbauten, Mauer, Gärten und sonstiges auf
dem Festungsgelände Sehenswert. Vor allem die halb-weißen Ziegel sind sehr
schön und lassen die Dächer in der Sonne leuchten.
In den Gärten begleitet uns die Kirschblüte weiterhin und
irgendwie schafft man es hier, dass jeder Baum wie ein großer Bonsei aussieht.
Außerdem ist in manchem Baum auch etwas Platz für eine kurze Pause.
Zu Mittag gibt es dann Pizza. Wir mussten unbedingt mal in
einem der vielen italienischen Restaurants essen und werden geschmacklich auch
nicht enttäuscht. Pizza mit Würsten und Kartollen, mit Avocado und Schinken und
eine mit Gemüse gibt es für uns und alle schmecken. Nur diese sind nicht allzu
groß, machen aber dennoch satt. Nicht so authentisch wie in einem echten
italienischen Restaurant in Italien ist hier die nette Erklärung, wenn man
etwas nicht versteht und die Option, das man einzeln zahlen könnte. Dies ist
meiner Erfahrung nach ja ein Ding der Unmöglichkeit bzw. Unverschämtheit in Italien.
Auch Gedeck müssen wir nicht zahlen. Und Trinkgeld gibt man in Japan sowieso
nicht. Alles zusammen kann man also hier auf jeden Fall mal in ein
italienisches Restaurant.^^
Gestärkt geht’s weiter nach Hroshima. Wo wir nach dem Einchecken in eine neue Bleibe noch ein paar Stunden Sonne haben, um noch das wichtigste von Hiroshima anzusehen. Den Friedenspark. Dieser erinnert an eine der erbärmlichsten Taten der USA im zweiten Weltkrieg die und deren Folgen über 200.000 Zivilisten das Leben kostete.
Der Atombombendom über dem das Epizentrum der Explosion lag ist als Weltkulturerbe erhalten geblieben.
Neben diesem sind unzählige weitere Denkmale für die Opfer erbaut worden. So gibt es auch hier ein Denkmal für die verstorbenen Kinder, welches einhergeht mit der Geschichte eines kleinen Mädchens, dass an der Folgen der Verstrahlung in Form von Leukämie starb und sich mit 1000 gebastelten Kranichen hoffte ihre Gesundheit zurück wünschen zu können. Jedes Jahr basteln nun japanische Schulkinder Kraniche und snden diese nach Hiroshima...Die Friedensflamme soll bis zur Vernichtung aller scharfen Atomwaffen der Welt weiterbrennen und ich denke, dass ich deren Erlischen nicht miterleben werde...
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